Universität Fribourg Université de Fribourg Suisse | Universität Freiburg Schweiz Studienangebot

 
 

Klassische Philologie

Freiburger Profil

Der Studienbereich Klassische Philologie bietet ein Doktoratsstudium in griechischer und lateinischer Sprach- und Literaturwissenschaft an. Die Dissertation kann in französischer und deutscher Sprache, aber auch in anderen Sprachen wie Englisch und Italienisch verfasst werden. Der Forschungsbereich deckt die gesamte griechische und lateinische Literatur von Homer bis zur byzantinischen Epoche und von der Entstehung der Römischen Republik bis zum Zeitalter des Humanismus ab.

Ein besonderes Augenmerk wird jedoch auf die Rezeption der griechischen klassischen Antike zur Kaiserzeit (Zweite Sophistik) sowie auf die (griechische und lateinische) Kultur und Literatur der Spätantike gelegt, insbesondere auf die Verbindungen zu den christlichen Autoren und – über die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Institut für Antike und Byzanz und dem Mediävistischen Institut – auf das Überleben der Kultur und Literatur der Spätantike im lateinischen Mittelalter sowie im byzantinischen Zeitalter und in der Renaissance. In Partnerschaft mit dem Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft wird auch der Einfluss der literarischen Formen und antiken Mythen auf die moderne Literatur untersucht.

Während des Doktorats haben die Kandidatinnen und Kandidaten ebenfalls die Möglichkeit, sich auf Kodikologie, Paläografie, Papyrologie oder Techniken der (ekdotischen) Textausgabe zu spezialisieren. Das Programm wird gemeinsam mit den Nachbardisziplinen an der Universität Freiburg sowie mit anderen schweizerischen und ausländischen Institutionen durchgeführt.

Darüber hinaus können die Doktorandinnen und Doktoranden an dem Programme doctoral en Sciences de l'Antiquité (EDOCSA), der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO), sowie an den angebotenen Ausbildungsaktivitäten der BeNeFRi-Partneruniversitäten Bern, Neuenburg und Freiburg teilnehmen. Da die Universität Freiburg ausserdem an den Metageitnia beteiligt ist, einer wissenschaftlichen Gruppe mit insgesamt 14 Universitäten in der Schweiz (Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Neuenburg, Zürich), in Frankreich (Besançon, Mülhausen, Strassburg), in Deutschland (Freiburg im Breisgau, Konstanz, Tübingen) und in Österreich (Innsbruck), können die Doktorandinnen und Doktoranden auch an dem grossen Jahrestreffen dieses Netzwerks teilnehmen und dort die Ergebnisse ihrer Forschungen vor einem Fachpublikum präsentieren.

Dank des Beitrags der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienbereichs Klassische Philologie und des Instituts für Antike und Byzanz sind die verschiedenen Facetten des sprach- und literaturwissenschaftlichen Studiums der griechisch-römischen Antike im Programm vertreten.

Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

Lateinische Sprach- und Literaturwissenschaft

  • Prof. Karin Schlapbach

Spezialisierungsbereiche:
– Lateinische Literatur der Spätantike, insbesondere Augustinus
– Philosophische Prosa
– Dichtung und metapoetische Texte
– Tanz und Pantomime

Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache.

Griechische Sprach- und Literaturwissenschaft

  • Prof. Thomas Schmidt

Spezialisierungsbereiche:
– Plutarch
– Literatur der Zweiten Sophistik
– Byzantinische Scholiasten und Kommentatoren
– Griechische Papyrologie

Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

Studienaufbau

Studienstruktur

ECTS-Kreditpunkte können erworben werden.

Doktoratsschule

https://antiquite.cuso.ch/edocsa-accueil

Zulassung

Die Zulassung zum Doktorat setzt einen universitären Bachelor- und Masterabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss einer von der Universität Freiburg anerkannten Universität voraus.

Es wird empfohlen, vor der Anmeldung eine Professorin oder einen Professor zu kontaktieren, die oder der bereit ist, die Dissertation zu betreuen.

Es besteht kein Anspruch darauf, zum Doktorat zugelassen zu werden.

Die jeweiligen Zulassungsbedingungen der einzelnen Doktorats-Studienprogramme bleiben vorbehalten.