Universität Fribourg Université de Fribourg Suisse | Universität Freiburg Schweiz Studienangebot

 
 

Religionsstudien

Freiburger Profil

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und eine der zwei katholisch-theologischen Fakultäten, die in eine staatliche Universität integriert sind. Sie unterliegt staatlichem Recht wie die übrigen Fakultäten der Universität, besitzt aber zugleich die Anerkennung kirchlicher Autoritäten und wird vom Dominikanerorden und von der Schweizer Bischofskonferenz mitgetragen.

Religion stand in der Moderne unter dem Verdacht, mit ihren Verheissungen und vermeintlichen Vertröstungen die Anstrengungen der Aufklärung und des sozialen Fortschritts der Menschheit zu hemmen. Inzwischen leben wir in einer «religionsfreundlichen» Gesellschaft, die von einem neuen Interesse am «religiösen Phänomen» gekennzeichnet ist. Doch die neue Rolle der Religionen in einer pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft ist alles andere als eindeutig. Sie bringen ein Konfliktpotential mit sich und drängen zum Frieden. Sie widersetzen sich der Säkularisierung und bestärken sie zugleich, denn sie sind Ausdruck eines Bekenntnisses und fördern gerade dadurch die Neutralisierung der Öffentlichkeit.

Die Doktorandin oder der Doktorand kann sich auf unterschiedliche Richtungen spezialisieren: historisch, philosophisch, soziologisch, ethnologisch, sozialwissenschaftlich, psychologisch, statistisch etc. Die Theologische Fakultät berücksichtigt diese Methodenvielfalt, hat aber zugleich in ihrer Eigenart als Glaubenswissenschaft Zugang zur Religion als Bekenntnis und verfügt über wissenschaftliche Mittel zur Analyse und zur kritischen wie konstruktiven Begleitung und Anregung des interreligiösen Dialogs.
In dieser Kompetenz bietet die Theologische Fakultät Studienprogramme an, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch dazu hinführen, den eigenen Standort im Dialog der Religionen und mit den Religionen zu klären und zu vertiefen.

Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

  • Prof. François-Xavier Amherdt

Spezialisierungsbereiche:
– Seelsorgerische Fragen
– Pfarreien und Diözesen, Religionsunterricht, Katechismus
– Theologie und Geisteswissenschaften, insbesondere Psychologie und Soziologie
– Public Relations

  • Prof. Daniel Bogner

Spezialisierungsbereiche:
– Allgemeine Moraltheologie und Ethik

  • Prof. Thierry Collaud

Spezialisierungsbereiche:
– Besondere Moraltheologie und christliche Sozialethik

  • Prof. Benoît-Dominique de La Soujeole

Spezialisierungsbereiche:
– Dogmatik

  • Prof. Mariano Delgado

Spezialisierungsbereiche:
– Kirchengeschichte
– Kirche und Gesellschaft in Lateinamerika
– Kirche und Gesellschaft in Europa allgemein unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien
– Interreligiöser Dialog
– Religion und Gewalt
– Religion und Migration
– Multikulturalismus
– Christentum/Kirche und Politik

  • Prof. Luc Devillers

Spezialisierungsbereiche:
– Urchristentum
– Kanonische Evangelien

  • Prof. Gilles Emery

Spezialisierungsbereiche:
– Gottesfrage
– Dreifaltigkeit
– Christus
– Schöpfung
– Christliche Menschensicht
– Leben nach dem Tod

  • PD Dr. Gregor Emmenegger

Spezialisierungsbereiche:
– Patristik und Kirchengeschichte

  • Prof. Patrick Goldman

Spezialisierungsbereiche:
– Biblische Studien

  • Prof. Barbara Hallensleben

Spezialisierungsbereiche:
– Ökumenische Fragen
– Ostkirchen
– Ostkirchliche Theologie und Spiritualität
– Fragen des Glaubens, der Lehre der katholischen Kirche
– Fragen der Forschungsförderung

  • Prof. Paul-Bernard Hodel

Spezialisierungsbereiche:
– Mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Kirchengeschichte

  • PD Dr. Philippe Hugo

Spezialisierungsbereiche:
– Hebräische Bibel
– Griechische Bibel der Septuaginta

  • Prof. Astrid Kaptijn

Spezialisierungsbereiche:
– Kanonisches Recht

  • Prof. Martin Klöckener

Spezialisierungsbereiche:
– Liturgie
– Gottesdienst
– Feier der Sakramente
– Liturgische Zeiten und Feste, Kirchenjahr
– Ritus
– Gebet
– Frömmigkeit
– Volksfrömmigkeit
– Liturgischer Raum, Bau und Ausstattung von Kirchen

  • Prof. Philippe Lefebvre

Spezialisierungsbereiche:
– Bibel
– Beziehungen Bibel (Christentum) und Kultur, Bibel und Literatur, Kino

  • Prof. Salvatore Loiero

Spezialisierungsbereiche:
– Pastoraltheologie

  • Prof. Franz Mali

Spezialisierungsbereiche:
– Frühes Christentum
– Geschichte des Christentums im Osten, insbesondere im Nahen Osten

  • Prof. Joachim Negel

Spezialisierungsbereiche:
– Fundamentaltheologie

  • Prof. François-Xavier Putallaz

Spezialisierungsbereiche:
– Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

  • PD Dr. Hansjörg Schmid

Spezialisierungsbereiche:
– Islam und Gesellschaft, interreligiöse Ethik

  • PD Dr. Bernard Schumacher

Spezialisierungsbereiche:
– Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

  • Prof. Thomas Schumacher

Spezialisierungsbereiche:
– Neutestamentliche Exegese

  • Prof. Michael Sherwin

Spezialisierungsbereiche:
– Spiritualität
– Moralische Entwicklung
– Tugendethik
– Barmherzigkeitstheologie
– Psychologie der Liebe (Philosophy and Psychology of love)

  • Prof. Hans-Ulrich Steymans

Spezialisierungsbereiche:
– Exegese des Alten Testamentes

  • Prof. Helmut Zander

Spezialisierungsbereiche:
– Vergleichende Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog

  • Prof. Markus Zimmermann

Spezialisierungsbereiche:
– Grundlegung einer christlichen Sozialethik
– Theologische Bioethik
– Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
– Entscheidungen am Lebensende
– Ethik der Palliative Care
– Arbeit und soziale Sicherung
– Migration und Integration

Studienaufbau

Studienstruktur

Es können keine ECTS-Kreditpunkte erworben werden.

Doktoratsschule

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Zulassung

Die Zulassung zum Doktorat setzt einen universitären Bachelor- und Masterabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss einer von der Universität Freiburg anerkannten Universität voraus.

Es wird empfohlen, vor der Anmeldung eine Professorin oder einen Professor zu kontaktieren, die oder der bereit ist, die Dissertation zu betreuen.

Es besteht kein Anspruch darauf, zum Doktorat zugelassen zu werden.

Die jeweiligen Zulassungsbedingungen der einzelnen Doktorats-Studienprogramme bleiben vorbehalten.