Universität Fribourg Université de Fribourg Suisse | Universität Freiburg Schweiz Studienangebot

 

Erziehungswissenschaften

Kurzbeschreibung

Das Masterprogramm in Erziehungswissenschaften setzt sich aus der Theoriekompetenz, der Forschungskompetenz und zwei Schwerpunkten zusammen und richtet sich an Studierende, welche sich mit einem forschungsorientierten Interesse für die Theorie, Geschichte und die gesellschaftliche Funktion von Erziehung und Bildung interessieren. Im Rahmen dieses Masterprogramms können Interessierte die Option «Globalisierung und Bildung» und/oder die Option «Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung» studieren. Eine Besonderheit stellt das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung (ZeFF) dar, in dessen Forschungsaufgaben die Studierenden eingebunden werden.

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Profil des Studienprogramms

Neben dem Erwerb einer grundlegenden Theorie- und Forschungskompetenz vertiefen sich Studierende in aktuelle Probleme und Debatten in den Erziehungswissenschaften. Die Auswirkungen von Transformation von Bildung und Demokratie auf pädagogisches Wissen, Institutionen und individuelle Handlungsfähigkeit bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt. Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Geschichte der Kindheit sowie mit Konzepten, der Empirie und der Geschichte der Frühpädagogik. Das Lehrangebot kann sich dabei auf die Auseinandersetzung mit Klassikern des Bereichs genauso beziehen wie auf innovative Theorieentwicklungen aus dem gesamten Spektrum sozial- und kulturwissenschaftlichen Denkens.

Die Theorie- und Forschungskompetenz wird durch zwei Schwerpunkte ergänzt. Diesbezüglich gibt es zwei Optionen:

  • Option Globalisierung und Bildung
    Erziehung und Bildung gelten heute als Schlüsselfaktoren für gesellschaftlichen Wandel und Wohlstand. In diesem Schwerpunkt werden Wechselwirkungen von gesellschaftlichen Transformationsprozessen und Bildung untersucht. Dabei kommt internationalen und transnationalen Entwicklungen und ihren Akteuren eine wichtige Rolle zu. Das Modul Transformation von Bildung und Demokratie befasst sich mit strukturellen Veränderungen, insbesondere mit der Veränderung von Demokratie und Bildungssystemen. Sie berühren die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Das Modul Pädagogisches Wissen, Institutionen und individuelle Handlungsfähigkeit zielt auf Auswirkungen des Wandels auf das pädagogische Wissen, auf gesellschaftliche Deutungsmuster und die Handlungsfähigkeit von Individuen sowie den ihnen zugrundeliegenden Strukturkategorien wie race, class und gender.
  • Option Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung
    Die Option bietet Studierenden die Möglichkeit der Schwerpunktbildung in den Bereichen Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung. Die Frühpädagogik ist jene Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, die sich traditionell mit der institutionalisierten Erziehung und Bildung vor dem Schuleintritt beschäftigt. Die Kindheitsforschung ist ein internationales und interdisziplinäres Forschungsfeld, das sich mit der Frage der Konstitution von Kindheit als einem spezifischen Muster der Vergesellschaftung auseinandersetzt. Das Modul Theorie, Empirie und Geschichte der Kindheit bietet Studierenden die Möglichkeit, sich mit der Geschichte und Gegenwart unterschiedlicher politischer, pädagogischer und rechtlicher Regulierungen der Kindheit auseinanderzusetzen, institutionelle Praxen der Erzeugung von spezifischen Kindheiten zu studieren und zentrale Theoriekonzepte und Forschungsstrategien der Kindheitsforschung kennen zu lernen. Das Modul Konzepte, Empirie und Geschichte der Frühpädagogik bietet den Studierenden in unterschiedlichen Formaten der universitären Lehre Gelegenheit, sich den frühpädagogischen Wissenskontext, seine Geschichte, seine Fragestellungen aber auch seine aktuellen Forschungsthemen zu erschliessen.
    Das Lehrangebot der Option steht in engem Zusammenhang mit den Aktivitäten des Universitären Zentrums für frühkindliche Bildung Freiburg (ZeFF), was den Studierenden einen spezifischen Einblick in die erziehungswissenschaftliche Forschung zur frühen Kindheit eröffnet und eine enge Verknüpfung von Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gewährleistet.

Studienaufbau

Studienstruktur

90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte optional in einem Nebenprogramm nach Wahl oder in einem Spezialisierungsprogramm, 3 bis 4 Semester

Studienplan

http://studies.unifr.ch/go/zmTkP

Zulassung

Masterstudiengänge bauen auf den im Bachelorstudium erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf.

Ohne zusätzliche Anforderungen zum Master zugelassen werden kann, wer über einen schweizerischen universitären Bachelorabschluss in der gleichen Studienrichtung (d.h. einen Bachelorabschluss mit mindestens 60 ECTS-Kreditpunkten in der Studienrichtung des angestrebten Masters) verfügt. Gleiches gilt für von der Universität Freiburg anerkannte und als gleichwertig eingestufte ausländische universitäre Bachelorabschlüsse.

Mit Bedingungen (vor dem Masterstudium zu erfüllen) oder Auflagen (während dem Masterstudium zu erfüllen) kann zum Master zugelassen werden, wer über einen schweizerischen oder einen von der Universität Freiburg anerkannten und als gleichwertig eingestuften ausländischen universitären Bachelorabschluss in einer anderen Studienrichtung verfügt. Gemäss geltenden Abkommen, kann mit Bedingungen oder Auflagen auch zugelassen werden, wer über einen Bachelorabschluss einer schweizerischen Fachhochschule verfügt.

Die jeweiligen Zulassungsbedingungen der einzelnen Masterprogramme bleiben vorbehalten.

Varianten

Wird auch als Nebenprogramm und als Spezialisierungsprogramm angeboten (30 ECTS-Kreditpunkte).

Nebenprogramme nach Wahl

Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft

Die Universität Freiburg bietet als einzige Schweizer Universität die Möglichkeit, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft zweisprachig zu studieren. Das deutsch-französische Studienprogramm thematisiert die Wechselwirkungen verschiedener Literaturen im internationalen Kontext.
In der Allgemeinen Literaturwissenschaft eignen sich die Studierenden das wissenschaftliche Instrumentarium an, mit dem literarische Texte analysiert werden, und beschäftigen sich mit grundsätzlichen Fragen zur Literatur.
Die Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) widmet sich dem Vergleich von Werken und Autoren aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen. In der intermedialen Komparatistik befassen sich die Studierenden mit den Wechselwirkungen zwischen Literatur und anderen Medien.
Praxisorientierte Kurse (z.B. zu Übersetzungen oder zur Arbeit mit Manuskripten), interdisziplinäre Tagungen und kulturwissenschaftliche Veranstaltungen anderer Bereiche ergänzen das Lehrangebot.

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Archäologie

Das gemeinsam mit der Universität Neuenburg sowie in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bourgogne, Franche-Comté und Strassburg aufgelegte Masterprogramm Archäologie gibt unmittelbar Zugang zu einem interkantonalen und grenzüberschreitenden Netzwerk mit einem breiten Spektrum an Lehrveranstaltungen und Praktika. Parallel zum gemeinsamen theoretischen und praktischen Basisprogramm (fächerübergreifende Ansätze, Methodik, Epistemologie, Recherchetechniken, Praktika) spezialisieren sich die Studierenden auf einen der grossen in der Archäologie behandelten Zeitabschnitte: – Ur- und Frühgeschichte (Neuenburg); – Archäologie der antiken Welten (Neuenburg und Freiburg).
Das Masterprogramm Archäologie umfasst folgende Bereiche: Ablauf von Ausgrabungen (praktische Arbeiten, Studienreisen, Praktika im Freien, in Museen oder in Labors), Grundlagen der Datenanalyse und -interpretation, Verbindungen zu anderen Fachgebieten (Philologie, Alte Geschichte, Ethnologie, Kunstgeschichte, Museumskunde), epistemologische und theoretische Reflexionen, Beziehung zwischen archäologischer Forschung und Öffnung zur Stadt (Konferenzen, Ausstellungen, Events, Grundsätze der Kommunikation usw.).

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Betriebswirtschaftslehre

Dieses Masterprogramm bietet die Möglichkeit, die im Rahmen des Bachelors erworbenen Kenntnisse zu ergänzen und mit der Auswahl von drei aus neun betriebswirtschaftlichen Fachbereichen zu vertiefen. Durch die verschiedenen Module des Studienprogramms können die Studierenden ihre Ausbildung personalisieren und sich nach Wahl Fachkenntnisse in zahlreichen Bereichen aneignen. Insbesondere die Module Non-Profit-Management sowie European and Global Business sind Vertiefungen, die nur an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg angeboten werden. Durch Wahlkurse können die Studierenden interdisziplinäre Ausbildungswege wählen und Vorlesungen in Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Sozialwissenschaften und Recht belegen. Durch das mehrsprachige Studienumfeld bietet dieses Studienprogramm eine schweizweit einzigartige Ausbildung.

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Biologie

Das Departement für Biologie der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät bietet ein multidisziplinäres Masterprogramm mit vier verschiedenen Orientierungen: Biochemie, Ökologie und Evolution, Neuro- und Entwicklungsbiologie, und Pflanzen-Mikroben Interaktionen. Dank einer Vereinbarung mit den Universitäten Bern und Neuenburg haben die Studierenden die Option, auch an diesen beiden Institutionen Wahlkurse zu belegen. Die Studierenden des Masterprogramms in Biologie arbeiten in Forschungsteams, damit sie alle Aspekte des Lebens eines Forschungswissenschaftlers kennenlernen und Erfahrungen in der akademischen Forschung sammeln können. Zudem haben sie die Möglichkeit, als Assistentinnen und Assistenten an praktischen Kursen und anderen Aktivitäten mitzuwirken.

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Chemie

Die Chemie ist eine Wissenschaft, die untersucht, wie Atome in Molekülen, Werkstoffen und lebenden Organismen angeordnet sind und wie sich diese neu sortieren und so fast alle Prozesse des Alltags beeinflussen.
Im ersten Jahr des Masterstudiums werden aus dem folgenden Kursangebot vier Module ausgewählt: höhere organische Chemie, analytische Chemie, hoch entwickelte synthetische Werkzeuge, höhere anorganische Chemie, Werkstoffe, Polymere und industrielle Chemie. Die Hälfte des Studienprogramms widmet sich zudem der Laborarbeit und dem Erwerb von Fähigkeiten zur Synthetisierung von chemischen Verbindungen, zur Charakterisierung ihrer Eigenschaften und zur Bestimmung der Struktur unbekannter chemischer Verbindungen. Die Studierenden lernen in Abhängigkeit von den gewählten Modulen, hoch entwickelte synthetische, analytische, spektroskopische, theoretische oder industrielle Werkzeuge zu beherrschen. Die letzten sechs Monate sind der Masterarbeit vorbehalten, die im Rahmen kreativer Forschung in einer der Forschungsgruppen des Departements für Chemie erarbeitet wird.

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Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache

Im Zentrum dieses Masterstudienprogramms steht die Frage, wie die deutsche Sprache als Fremd- und/oder Zweitsprache im Kontext der Mehrsprachigkeit erlernt und vermittelt wird. Die Studierenden lernen, Untersuchungen zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen und zur Interaktion im Unterricht durchzuführen und zur Praxis in Beziehung zu setzen. Das Masterstudium beinhaltet auch Unterrichtsbesuche und eigene praktische Erfahrungen in der Betreuung von Lernenden. Ausserdem haben die Studierenden die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen, z.B. in den Bereichen Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik oder Deutsch als Zweitsprache/Migration.
Ein universitärer Master in DaF/DaZ wird in der Schweiz nur im zweisprachigen Freiburg angeboten. Das Programm zeichnet sich auch durch enge Kontakte zum wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit aus.

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Englische Sprache und Literatur

Das breit gefächerte Studium der englischen Sprache und Literatur erstreckt sich über vier Semester, in denen sich die Studierenden mit allen Disziplinen des Studienbereichs befassen. Sie wählen zudem einen spezifischen Teilbereich zur Vertiefung aus – englische oder amerikanische Literatur, Literatur des Mittelalters oder Linguistik. Die Interdisziplinarität ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums. So organisiert das Departement Intensivkurse an Wochenenden für bestimmte Vorlesungen, an denen die Studierenden sich zusammenfinden, um gemeinsam ein Thema detailliert zu behandeln. Zum Abschluss des Studienprogramms verfassen die Studierenden eine Masterarbeit zu einem Thema ihrer Wahl. Sie können an Forschungskolloquien teilnehmen und sich mit Gleichgesinnten über ihre Ideen austauschen. Das Departement verfügt zudem über umfangreiche und moderne physische und elektronische Bibliotheksressourcen.

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Erwachsenenbildung Erziehungswissenschaften

Das Masterprogramm in Erziehungswissenschaften setzt sich aus der Theoriekompetenz, der Forschungskompetenz und zwei Schwerpunkten zusammen und richtet sich an Studierende, welche sich mit einem forschungsorientierten Interesse für die Theorie, Geschichte und die gesellschaftliche Funktion von Erziehung und Bildung interessieren. Im Rahmen dieses Masterprogramms können Interessierte die Option «Globalisierung und Bildung» und/oder die Option «Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung» studieren. Eine Besonderheit stellt das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung (ZeFF) dar, in dessen Forschungsaufgaben die Studierenden eingebunden werden.

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Ethik und Volkswirtschaftslehre Europastudien

Die Europastudien befassen sich mit der europäischen Integration und mit der Rolle, die die Schweiz und andere Länder in diesem Prozess spielen. Im Fokus stehen historische und politische Fragen sowie die kulturelle und die gesellschaftliche Vielfalt, welche das «Projekt Europa» prägen.
Das interdisziplinär ausgerichtete Masterprogramm besteht aus Basismodulen, die sich mit Geschichte und Politik der europäischen Integration sowie mit rechtlichen, ökonomischen und soziokulturellen Herausforderungen des heutigen Europas beschäftigen. Daneben können die Studierenden zwischen zwei Spezialisierungsoptionen auswählen: Das eine widmet sich gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Aspekten Europas und beinhaltet Vertiefungsmodule in Wirtschaft, Recht, Geschichte und Sozialwissenschaften. Das andere thematisiert den europäischen Kulturraum und bietet Kurse zu Sprachen und Literaturen, Theologie, Philosophie sowie Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an.
Die Kurse werden auf Deutsch und Französisch sowie vereinzelt auf Englisch gehalten.

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Französisch als Fremdsprache / Französisch als Zweitsprache

Das Masterprogramm «Französisch als Fremdsprache/Französisch als Zweitsprache» (FLE/FLS) ist der Vertiefung der didaktischen und linguistischen Lern- und Lehraspekte bezüglich FLE/FLS in einem mehrsprachigen Umfeld gewidmet. Die Studierenden erlernen empirische Recherchemethoden, mit denen sie nicht nur die Entwicklung von Sprach-, Kommunikations- und interkulturellen Kompetenzen, sondern auch die Interaktionen in einem schulischen Kontext analysieren können. Darüber hinaus lernen sie, eine Verbindung zwischen diesen Konzepten und der Praxis herzustellen. Das Programm umfasst begleitende Praktika.

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Französisch: Grundausbildung

Das Nebenprogramm setzt sich aus zwei Kernmodulen mit jeweils 15 ECTS-Kreditpunkten zusammen. Im ersten werden die methodologischen Grundlagen in der Literatur vertieft (es sind 1 Vorlesung und 2 Seminare zu absolvieren), im zweiten die methodologischen Grundlagen in Linguistik (es sind 2 Seminare zu absolvieren).

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Gender, Gesellschaft, Sozialpolitik Geographie

Das Masterprogramm bietet den Studierenden vor dem Hintergrund der aktuellen Umweltanliegen die Möglichkeit, Umweltsysteme zu verstehen und zu bewerten sowie die Beziehungen zwischen Natur und Gesellschaft zu erforschen. Aufbauend auf einem gemeinsamen Modul, in dem die grundlegenden Konzepte und Theorien behandelt werden, entscheiden sich die Studierenden für eine Spezialisierung: entweder die physische Geographie, die sich mit den Fachbereichen Kryosphäre, Glaziologie und alpine Geomorphologie befasst, oder die Humangeographie, die auf politische Ökologie und die Verwaltung natürlicher Ressourcen in ihrer politischen und sozialen Dimension fokussiert ist.
Ein breit gefächertes Angebot an Seminaren, Vortragsreihen und Feldarbeiten ergänzt das Studienprogramm. Die Studierenden beteiligen sich insbesondere für ihre Masterarbeit auch an Forschungsteams. Durch die überschaubare Grösse bietet die Einheit Geographie den Studierenden eine hochwertige Betreuung. Diese ist Garant für die Ausbildung gut ausgebildeter Fachkräfte.

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Germanistik

Im Masterprogramm können die Studierenden in den drei Studiengebieten Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Germanistische Literaturwissenschaft ihren Interessen entsprechende Schwerpunkte setzen.
In der Linguistik erhalten sie in projektorientierten Seminaren Einblick in aktuelle Forschungen; zentrale Themenfelder sind Spracherwerb und -variation, sowie eine sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichtete Dialektologie.
In der Mediävistik wird mittelalterliche Literatur im Zusammenspiel mit Entwicklungen der Gesellschaft, ihrer Wissensbestände, Denkformen und medialen Techniken betrachtet. Internationale Graduiertentreffen, Handschriftenpraktika sowie ein interdisziplinäres Ergänzungsprogramm bereichern das Studium.
In der Literaturwissenschaft befassen sich die Studierenden mit literarischen Texten und Narrativen in allen Medien ab dem 16. Jahrhundert. Dabei wird komparatistischen Fragestellungen und intermedialen Zusammenhängen ein hoher Stellenwert zugemessen.

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Geschichte

Das Masterprogramm Geschichte an der Universität Freiburg verbindet umfassendes historisches Wissen mit Spezialisierungen auf einzelne Epochen und Themen. Die Studierende konzentrieren sich auf zwei Epochenfächer aus folgender Auswahl: Alte Geschichte, mittelalterliche Geschichte, Geschichte der Neuzeit, zeitgenössische Geschichte. Aus dem Bereich der beiden gewählten Epochenfächer wird die Abschlussarbeit geschrieben. Sie ist das Ergebnis einer anspruchsvollen eigenen Forschungstätigkeit.
Epochenübergreifende Veranstaltungen und die Vertiefung der methodischen Fertigkeiten ergänzen das Programm. Zudem können anwendungsorientierte und auf Berufe hinführende Veranstaltungen besucht werden, wo etwa die Arbeit in Archiven, Bibliotheken, Firmen, politischen und rechtlichen Institutionen und weiteren Non-Profit-Organisationen im Mittelpunkt steht.
Eine grosse Freiheit in der Gestaltung der Themen und der Arbeitsschwerpunkte zeichnet das Masterprogramm Geschichte aus.

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Griechische Sprache und Kultur

In diesem Masterprogramm werden die Kenntnisse der griechischen Sprache vertieft und die Kultur- und Literaturkenntnisse im Bereich der griechischen Antike verfeinert. Das Programm umfasst auch das Nachwirken dieses Kulturerbes in der Spätantike und im byzantinischen Zeitalter.
Der Studienplan besteht aus einem gemeinsamen Stamm, der aus einem Literaturkurs, einem Lektürekurs und zwei Seminaren zur griechischen Sprache und Kultur besteht. Darüber hinaus wird in einem praktischen Workshop in die wissenschaftliche Recherche eingeführt und eine konkrete Ausbildung geboten, insbesondere in den Bereichen Papyrologie, Paläografie, Kodikologie und Kritische Ausgabe.

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Informatik

Dieses Studienprogramm ist Teil des Swiss Joint Master of Science in Computer Science, der von den Universitäten Freiburg, Bern und Neuenburg gemeinsam angeboten wird und Studierenden ein einzigartiges, mehrsprachiges und multikulturelles Lernumfeld bietet. Die Studierenden arbeiten mit mindestens einer der Forschungsgruppen der drei beteiligten Institute eng zusammen. Studierende können sich ihre Studienpläne individuell aus den Kursen, Seminaren und Praktika zusammenstellen, die von den drei Universitäten angeboten werden. Die Unterrichtseinheiten sind in sechs sogenannte Tracks eingeteilt, die den verschiedenen Vertiefungsrichtungen der Informatik entsprechen. Die meisten Kurse werden auf Englisch gehalten, einige auch nur auf Französisch oder Deutsch. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester (Vollzeit); das Programm kann jedoch auch in Teilzeit individuell belegt werden.

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Islam und Gesellschaft

Der Islam ist wie kaum ein anderes Thema zentraler Konfliktgegenstand in europäischen Gesellschaften. In den Bereichen nationaler wie internationaler Politik, Bildung und Sozialwesen wird um eine konstruktive Wechselbeziehung von Islam und Gesellschaft gerungen. Das schweizweit einzigartige Programm «Islam und Gesellschaft» vermittelt Kompetenzen für einen differenzierten Umgang mit komplexen Debatten, indem zentrale Fragen des muslimisch-religiösen Selbstverständnisses aufgegriffen und Lösungsvorschläge für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden. Das Programm ist ein Studienangebot des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft (SZIG) an der Universität Freiburg.

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Italienisch

Das Masterprogramm Italienisch erschliesst die charakteristische Didaktik der Freiburger Schule mit ihren philologischen Forschungsmethoden und ihrer formalistischen Kritik. Es werden zwei Studienzweige angeboten. Der erste Studienbereich widmet sich der literarischen Vertiefung, die sowohl die textuelle Suche als auch die historische Dimension der Literatur berücksichtigt. Der zweite Studienbereich bietet eine Vertiefung der verschiedenen Facetten der italienischen Kultur, die im Angebot der Philosophischen Fakultät stark verankert sind. So werden in erster Linie Texte und Themen des Humanismus und der Renaissance einerseits und der Moderne andererseits intensiv analysiert.
Das Masterstudienprogramm konzentriert sich auf die literarischen Zusammenhänge und wirkt als Verbindungsglied zu den zahlreichen Aspekten der italienischen Kultur. Das Studium stützt sich auf eine interdisziplinäre Perspektive, die den Übergang zu den Disziplinen Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft ermöglicht.

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Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

Das Masterstudium in Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Freiburg bietet einen umfassenden Überblick über Theorien, Forschungsfelder und aktuelle Entwicklungen im Medien- und Kommunikationsbereich. Unser Master ermöglicht Ihnen eine differenzierte, problemorientierte und international vergleichende Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Medien, Gesellschaft, Organisation und Individuum. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, sich entsprechend Ihrer individuellen Präferenzen in einem von drei Schwerpunkten zu spezialisieren, der auch auf Ihrem Diplom vermerkt wird: «Media, Politics and the Economy», «Journalism and Organisational Communication», «Media Use and Effects».

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Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft

Dieses Masterprogramm bietet einen vertieften Zugang zu aktuellen Problemfeldern des sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Pluralismus. Mittels verschiedener sozialwissenschaftlicher Methoden und einer interdisziplinären Orientierung stellt das Studium Werkzeuge zur Verfügung, um die komplexen Vorgänge ethnischer, interreligiöser, generationenübergreifender Beziehungen zu analysieren und Auswirkungen auf das politische Handeln zu verstehen. Dabei werden sozialanthropologische, religionswissenschaftliche, soziologische und politikwissenschaftliche Ansätze vereint.
Die Programmausrichtung können die Studierenden nach eigenen Interessen, Vorbildung und Berufsvorstellungen aus folgenden Spezialisierungen auswählen: Politik, Staat und Zivilgesellschaft; Kulturelle Vielfalt und soziale Identität; Herausforderungen gegenwärtiger Religionskulturen.
Im Studium werden aktuelle Themen behandelt, zu denen mit empirischen Methoden (Feldstudien, Fallanalysen, Interviews etc.) Material erhoben wird.

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Kunstgeschichte

Das Masterprogramm in Kunstgeschichte bietet den Studierenden eine spezialisierte Ausbildung in der Geschichte der Kunst von den Anfängen bis heute, d.h. von der Kunstgeschichte und Archäologie der klassischen Antike bis zur Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart. Das Masterprogramm legt den Schwerpunkt darauf, die künstlerischen Manifestationen von verschiedenen Gesichtspunkten aus und nach den neuesten Methoden aus einer anthropologischen, sozial- und mediengeschichtlichen Perspektive zu betrachten.
Dieses Studienprogramm ist zweisprachig, unterrichtet wird auf Französisch und auf Deutsch. Die Studierenden müssen obligatorisch Veranstaltungen in beiden Sprachen belegen. Die genaue Aufteilung hängt von den einzelnen Unterrichtseinheiten ab. Die Prüfungen, Hausarbeiten und Referate können die Studierenden jedoch immer in der Sprache ihrer Wahl (Französisch oder Deutsch) ablegen.

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Lateinische Sprache und Kultur

In diesem Masterprogramm werden die Kenntnisse der lateinischen Sprache vertieft und die Kultur- und Literaturkenntnisse im Bereich der lateinischen Antike verfeinert. Das Programm umfasst auch das Nachwirken dieses Kulturerbes in der Spätantike, im Mittelalter und in der Renaissance.
Der Studienplan besteht aus einem gemeinsamen Stamm, der aus einem Literaturkurs, einem Lektürekurs und zwei Seminaren zur lateinischen Sprache und Kultur besteht. Darüber hinaus wird in einem praktischen Workshop in die wissenschaftliche Recherche eingeführt und eine konkrete Ausbildung geboten, insbesondere in den Bereichen Papyrologie, Paläografie, Kodikologie und Kritische Ausgabe.

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Mathematik

Das Studienprogramm bietet eine hochwertige Ausbildung in reiner und angewandter Mathematik. Die Studierenden folgen einem individuellen Studienplan, um sich auf verschiedene Bereiche, wie Analyse, Algebra, Geometrie, Topologie, Statistik, numerische Analyse oder Biomathematik, zu spezialisieren. Bereits erworbene Kenntnisse aus den Bereichen Informatik, Physik oder Wirtschaft können ausgebaut werden. Die Studierenden der Universität Freiburg haben die Möglichkeit, von den nahe gelegenen Universitäten Bern und Neuenburg angebotene Masterkurse in ihren Studienplan aufzunehmen. Auch Aktivitäten des «Swiss Doctoral Program in Mathematics» können in Studienplan eingebunden werden. Das Studienprogramm wird mit einer betreuten Masterarbeit abgeschlossen, deren Ergebnisse zu präsentieren sind.

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Mediävistik

Als Mittelalter wird im Allgemeinen die Epoche der europäischen Kulturen zwischen dem 5. und dem 15. Jahrhundert bezeichnet. Die interdisziplinäre Erforschung der heterogenen und vielschichtigen Kultur des europäischen Mittelalters dient auch einem tieferen Verständnis von neuzeitlichen und zeitgenössischen Entwicklungen.
Das interdisziplinäre Masternebenprogramm Mediävistik richtet sich an Studierende, die ein Hauptprogramm mit mediävistischem Schwerpunkt absolvieren und diese Studien durch Kenntnisse und Fähigkeiten auf bereichsfremden bzw. interdisziplinären Gebieten der Mediävistik ergänzen oder vertiefen möchten. Es handelt sich um ein Angebot des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg.

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Mehrsprachigkeitsforschung

In diesem interdisziplinären Studienprogramm wird die Mehrsprachigkeit in ihren individuell-persönlichen und gesellschaftlichen Komponenten untersucht. Dabei wird der Schwerpunkt nicht nur auf die Prozesse des Spracherwerbs, der Kognition und der Didaktik der Mehrsprachigkeit gelegt, sondern auch auf institutionelle, politische und wirtschaftliche Dimensionen der Sprachenvielfalt in unseren zeitgenössischen Gesellschaften.
Die Universitätsausbildung der Studierenden ist fest in der Forschung verankert. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise und den Aufbau mehrsprachiger Repertoires, für die Dynamiken des Kontakts zwischen den Sprachen, für die Rolle der Sprachen bei der Entstehung von sozialer Ungleichheit, für Sprachprobleme in Migrationssituationen sowie die verschiedenen Formen der institutionellen Verwaltung der Sprachenvielfalt. In einem anwendungsorientierten Modul, das ein Praktikum umfasst, können die Studierenden eine Verbindung zwischen ihrem theoretischen Wissen und der gesellschaftlichen Realität herstellen.
Das Masterstudium bietet auch die Option Rätoromanisch an. Ziel dabei ist es, die Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft zu vertiefen und Forschungsprojekte über die rätoromanische Sprache durchzuführen.

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Musikwissenschaft und Geschichte des Musiktheaters

Dieses Masterstudienprogramm bietet eine vertiefte Analyse der Technik, der Methoden und der Funktionsweise der Musikwissenschaft aus einer interdisziplinären Perspektive. Gemäss der Freiburger Studientradition wird der Fokus dabei auf den Bezug zwischen Musik und Text, Musik und Bühne sowie Musik und visuellen Künsten gelegt, insbesondere im Fall der Film- und Opernmusik. Das Studienprogramm bietet auch themenspezifische Kurse und analytische Seminare zu den verschiedenen Epochen der westlichen Musikgeschichte.
Die Vorlesungen und Seminare werden teils auf Deutsch, teils auf Französisch durchgeführt. Die Studierenden werden zudem aufgefordert, aktiv an den Forschungs- und Öffentlichkeitsveranstaltungen des Studienbereichs teilzunehmen.
Prüfungen und Masterarbeit können nach Wahl der Studierenden in einer der folgenden drei Sprachen abgelegt werden: Deutsch, Französisch oder Italienisch.

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Osteuropastudien

Das Masterprogramm Osteuropastudien ist ein interfakultäres und multilinguales Programm, das von den Universitäten Freiburg und Bern angeboten wird.
Die Studierenden besuchen Kurse an beiden Universitäten. Regelmässig halten auch Forschende aus osteuropäischen Ländern Seminare ab. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. Das Studienprogramm besteht aus Veranstaltungen der Zeitgeschichte, der Kulturwissenschaften (Slavistik und Kulturphilosophie), der Politikwissenschaften und der Sozialanthropologie. Der Schwerpunkt liegt auf dem 20. Jahrhundert und aktuellen Fragen. Während des Studiums erlernen die Studierenden mindestens eine Sprache der Region.
Das Interfaculty Institute for Central and Eastern Europe der Universität Freiburg verfügt über zahlreiche Kontakte zu Lehrenden und Forscherinnen und Forschern aus der Region. Die Forschungsprojekte und Mandate des Instituts sorgen für einen engen Praxisbezug dieses Studienprogrammes.

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Philosophie

Das Masterprogramm Philosophie ermöglicht eine vertiefte Einarbeitung in die wichtigsten Fragen und Hauptströmungen der abendländischen Philosophie, von der Antike bis zur Gegenwart. In Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg wird eine weiterführende Ausbildung in systematischer Philosophie (Metaphysik; Erkenntnistheorie; Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und der Humanwissenschaften; Ethik und politische Philosophie; Kulturphilosophie und Ästhetik) sowie in Geschichte der Philosophie (antike, mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Philosophie) angeboten.
Das Studienprogramm ist einzigartig in der Schweiz. Es zeichnet sich aus durch seinen Methodenpluralismus, die systematisch breite Ausrichtung, das zweisprachige Angebot und eine enge Verbindung der Lehre mit den Forschungsaktivitäten der Mitglieder des Departements.
In jedem Semester werden mehrere international besetzte Kolloquien organisiert und international renommierte Philosophen aus In- und Ausland zu Vorträgen eingeladen. Dies ermöglicht den Studierenden, früh einen lebendigen Einblick zu gewinnen in die aktuellen Debatten auf internationalem Niveau und mit Forschenden anderer Universitäten im In- und Ausland in Kontakt zu treten.

Weitere Infos
Physik

Das Masterprogramm in Physik bietet den Studierenden Aufbaukurse und gibt den Startschuss für die Spezialisierung. Etwa die Hälfte der Kurse sind Pflichtveranstaltungen und von allgemeinem Interesse; bei der anderen Hälfte handelt es sich um spezialisierte Wahlkurse.
Die von einem aktiven Forscher betreute Masterarbeit, bei der Studierende die Grenzen der Forschung entdecken können, kann sich folgenden Themen widmen: Atomphysik, Elektronen in Festkörpern, weiche Materie und Photonik, theoretische interdisziplinäre Physik, kollektive Quantenphänomene und Nanowissenschaften (Nanomaterialien).
Am Ende des Programms werden die Studierenden gelernt haben, wie sie ihr Wissen für Forschungsprojekte anwenden können und wie sie selbstständig arbeiten bzw. sich in ein interdisziplinäres Forschungsteam integrieren.

Weitere Infos
Politik und Gesellschaft Psychologie

Das Ziel des Masterstudiums für Psychologie ist es, das theoretische Wissen in verschiedenen Domänen der Psychologie zu vertiefen. Der Hauptfokus liegt dabei auf dem Erlernen von wissenschaftlichen Methoden, der Vertiefung des wissenschaftlichen Verständnisses sowie der Anwendung des erworbenen Wissens in verschiedenen Arbeitsfeldern (Klinik, Unternehmen, Schule, Institutionen, Forschung) und dem Erlernen von praktischen Fähigkeiten. Die angebotene Ausbildung bietet ihren Absolventinnen und Absolventen einen idealen Einstieg in verschiedene Berufsfelder der Psychologie, wie z.B. in die Klinische und Gesundheitspsychologie, die Personalpsychologie, Schulpsychologie, Neuropsychologie und Ergonomie. Zusätzlich ist der Master in Psychologie eine optimale Grundlage für die Arbeit in Forschungsprojekten und für die Vorbereitung und Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Dissertation. Das Masterstudium an der Universität Fribourg zeichnet sich durch eine gute und individuelle Betreuung der Studierenden während des Studiums und während der Erstellung der Masterarbeit aus. Die Studierendenzahlen sind überschaubar, die Anzahl der Plätze pro Kurs sind meist nicht begrenzt, und die Atmosphäre ist familiär. Das Lehrangebot ist reichhaltig und wird zusätzlich durch externe, häufig internationale Personen aus der Forschung und der Praxis ergänzt.

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Rätoromanisch

Im Masterprogramm systematisieren und vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft. In der Linguistik befassen sie sich einerseits mit der synchronen und diachronen Beschreibung rätoromanischer Varietäten und widmen ausgewählten Phänomenen empirische Untersuchungen. Andererseits werden Aspekte der individuellen und gesellschaftlichen Mehrsprachigkeit, der rechtlichen Stellung des Rätoromanischen und anwendungsorientierte Fragen rund um die institutionelle Sprachverwendung und -förderung sowie die Sprach- und Kulturdokumentation behandelt. In der Literaturwissenschaft erfolgt die Vertiefung theoretischer und anwendungsorientierter Kompetenzen im Rahmen der angebotenen Seminare und einer schriftlichen Arbeit.
Absolventinnen und Absolventen des Masterprogramms sind qualifiziert für Tätigkeiten in rätoromanischen Institutionen und Medien sowie für die sprach- und literaturwissenschaftliche Forschung. Sie erfüllen die Anforderungen für die Zulassung zum Lehrdiplom für Maturitätsschulen (LDM).

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Slavistik

Das Masterprogramm Slavistik der Universität Freiburg bietet die Chance zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den kulturellen Entwicklungen und Traditionen in Russland und Polen. Der Schwerpunkt liegt in der Zeit vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die Studierenden untersuchen Literatur, Philosophie und Kulturkritik im Hinblick auf ihre Relevanz für heutige soziale Konstellationen und aktuelle politische Tendenzen. Die Kurse werden grundsätzlich zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt. Auch Seminare auf Russisch finden regelmässig statt. Immer wieder sind Gastdozierende aus dem slavischen Raum zu Besuch.
An der Universität Freiburg gibt es eine Vielzahl von osteuropabezogenen Austauschprogrammen, Forschungsprojekten, wissenschaftlichen und kulturellen Anlässen, organisiert von verschiedenen Instituten. Dies gibt unseren Studierenden die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und zur Erweiterung des wissenschaftlichen wie persönlichen Horizonts.

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Soziale Probleme, Sozialpolitik und Risikoprävention

Dieses Masterprogramm soll an die kritische und wissenschaftliche Einschätzung von sozialen Problemen und Problemen im Gesundheitsbereich sowie an die Bedingungen für deren sachliche Analyse heranführen. Das Programm bereitet auf die Ausarbeitung geeigneter Massnahmenstrategien und die Umsetzung von wirksameren Einsatzprogrammen vor, indem es die Studierenden zu Analysten und Akteuren ausbildet, die im Feld der Sozial- und Gesundheitspolitik die komplexe soziale Realität berücksichtigen können. In einem Kontext, in dem die Sozialpolitik und allgemeiner die Mechanismen des sozialen Zusammenhalts in den Schweizer Kantonen auf verschiedene Weise neu hinterfragt werden, sind solche Profile stark gesucht.
Das Studium umfasst theoretische soziologische Ansätze und empirische Kenntnisse, die von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen präsentiert werden (Politiker, Verwaltungsexperten, Fachvertreter). Als Abrundung lernen die Studierenden in einem dreimonatigen (Vollzeit-)Praktikum, ihre Kenntnisse in der beruflichen Welt der sozial- und gesundheitspolitischen Massnahmen anzuwenden.

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Sozialpolitik und Sozialarbeit Soziologie Spanisch

Im Masterstudium Spanisch können sich die Studierenden Kenntnisse in folgenden vier Feldern aneignen: hispanische Literaturen, sowohl bezüglich ihrer historischen und kulturellen Einbettung als auch ihrer gegenseitigen Beziehungen; Studium der spanischen Sprache bezüglich ihrer historischen Entwicklung und der aktuellen Varietäten (Spanien und Lateinamerika); Analyse der literarischen und linguistischen Moderne; technische Fähigkeiten in Dokumentation und Forschung.
Der Unterricht ist interkulturell aufgebaut und bietet sowohl eine linguistische als auch eine philologische Ausrichtung. Die Universität Freiburg ist die einzige Schweizer Universität, die sich auf die zweite Studienrichtung konzentriert hat.
Das Studienprogramm besteht aus vier Pflichtmodulen, wobei sich zwei mit der historischen Perspektive befassen und zwei mit der Moderne.

Weitere Infos
Sportwissenschaften

Das Studienprogramm in Sportwissenschaften wurde eingeführt, da Studierende vertiefte Kenntnisse in vielfältigen Disziplinen benötigen, um die zukünftigen Herausforderungen im Sport und Wohlbefinden verstehen zu können. Dazu zählen insbesondere die Sport- und Bewegungswissenschaften sowie die Neuropsychologie und die Sportpädagogik.
Im Masterprogramm vertiefen und erweitern die Studierenden ihre Grundkenntnisse und spezialisieren sich ( «Unterricht» oder «Gesundheit und Forschung» ) auf die im Bachelor gewählte Orientierung.
Durch die Einbindung im Departement für Medizin der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät, die spezifische Unterrichtsform «Vorlesung-Seminar/Workshop» und die Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) bietet das Studienprogramm hervorragende Unterrichts- und Forschungsbedingungen auf dem Gebiet der Sportwissenschaften.

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Studium des Christentums und der Religionen

Im Studium der Religionen an der Theologischen Fakultät werden vielfältige Perspektiven berücksichtigt: historische, philosophische, soziologische, ethnologische oder auch psychologische. Das Spezielle am Freiburger Angebot liegt aber im Zugang zur Religion als Bekenntnis. Mit wissenschaftlichen Mitteln soll hier die Rolle der Religionen besonders in einer pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft analysiert und der interreligiöse Dialog auf konstruktive und kritische Weise angeregt werden. Es wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch der eigene Standort im Dialog der Religionen geklärt und vertieft.
Dieses Studienprogramm kann als Vollprogramm oder in Hinblick auf ein möglichst breites späteres Tätigkeitsgebiet mit einem Nebenprogramm absolviert werden. Ein grosses Plus stellt zudem das Umfeld dar: Die Katholisch-Theologische Fakultät in Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und von einem weltoffenen Geist geprägt.

Weitere Infos
Theologie

Im Unterschied zu anderen universitären Fachgebieten hat die Theologie eine eigene leitende Perspektive: Sie beschäftigt sich grundlegend mit Gott und der Glaubenslehre und reflektiert dabei ihre eigene Stellung und jene der Kirche in der Gesellschaft. Die kritische Arbeit der Theologie will einen Beitrag leisten, um Wert- und Wahrheitsfragen im öffentlichen Diskurs lebendig zu halten.
Im Masterstudium wählen die Studierenden eine Spezialisierung aus. Mögliche Themen sind beispielsweise Christlicher Orient, Interreligiöser Dialog, Praktische Theologie, oder das Neue Testament in seiner kulturgeschichtlichen Umwelt.
Den Kern der theologischen Ausbildung bilden die Studiengänge zur Ausbildung künftiger Priester, Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten, sowie von Lehrerinnen und Lehrern an der Sekundarstufe.

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Wirtschaftsinformatik

Das Studienprogramm umfasst einerseits Vorlesungen im Bereich Wirtschaftsinformatik und Decision Support und andererseits Informatikkurse sowie Wahlvorlesungen in Betriebswirtschaftslehre. Die Studierenden können sich ihren Studienplan dabei selbst zusammenstellen. In den drei Teilbereichen können sie im Rahmen des Swiss Joint Master in Computer Science an über 60 Vorlesungen der Universitäten Freiburg, Bern und Neuenburg teilnehmen. Der Unterricht findet mehrheitlich in Englisch statt. Die behandelten Themen sind praxisorientiert und befassen sich u.a. mit E-Business, E-Commerce und E-Government, Supply Chain Management sowie Revenue Management. Auch das obligatorische Praktikum in der Wirtschaft oder einer öffentlichen Institution stärkt diese praktische Ausrichtung. In der Masterarbeit befassen sich die Studierenden schliesslich mit einer Fragestellung im Zusammenhang mit einer praktischen Anwendung.

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Zeitgeschichte

Ein Masterprogramm in Zeitgeschichte bietet Ihnen schweizweit einzig die Universität Fribourg. Sie beschäftigen sich mit der Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945. Im Zentrum stehen die schweizerische, die allgemeine und die europäische Zeitgeschichte. Das forschungsorientierte Masterprogramm verbindet Multidisziplinarität mit Zweisprachigkeit. In das Programm gehen unter anderem Fragestellungen der Sozial- und Kulturwissenschaften, der Europastudien, der Sozialanthropologie und der Religionswissenschaft ein. Ausserdem bietet Ihnen das Fribourger Masterprogramm in Zeitgeschichte durch seine hohe Anzahl an Dozierenden und Forschenden eine grosse thematische Bandbreite. Sie können das Masterprogramm in Fribourg auf Deutsch, auf Französisch und zweisprachig mit einem entsprechenden Diplom (mention bilingue) studieren.

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