Universität Fribourg Université de Fribourg Suisse | Universität Freiburg Schweiz Studienangebot

Ethik, Verantwortung und Entwicklung

Kurzbeschreibung

Der spezialisierte Master stellt Fragen der Ethik und der Verantwortung in den Vordergrund und zielt auf ein kritisches und wissenschaftliches Verständnis der Entwicklung in ihren vielfältigen Komponenten: nachhaltige Entwicklung, Entwicklung von Gesellschaft, Mensch und Umwelt, Erziehung usw. Er fördert die analytischen und proaktiven Kapazitäten der Studierenden, die nicht nur im allgemeinen Studienrahmen, sondern auch angemessen auf die komplexe soziale Realität sowie die ethischen Herausforderungen und Verantwortungen in der Entwicklung der zeitgenössischen Gesellschaften reagieren können.
Dem Master liegen drei pädagogische Zielsetzungen zugrunde: die Konsolidierung der theoretischen Grundlagen im Bereich Ethik und Verantwortung, die Erörterung der Bedingungen, unter denen Entwicklung in Achtung der menschlichen Person erfolgt, und das Erfassen der Bedeutung von Entwicklung für die gesellschaftliche Organisation, die Lebensweise und die Formen der Solidarität.
Die Ausbildung umfasst einen Forschungsaufenthalt im Ausland, in dessen Rahmen die theoretischen Analysen mit konkreten Entwicklungsrealitäten konfrontiert werden können. Zum Studienabschluss wird eine Ethikwoche organisiert, in der die Arbeiten der Studierenden aufgegriffen werden.

Profil des Studienprogramms anzeigen

Profil des Studienprogramms

Der spezialisierte Master Ethik, Verantwortung und Entwicklung zielt auf ein kritisches und wissenschaftliches Verständnis der Entwicklung in ihren vielfältigen Komponenten (nachhaltige Entwicklung, Entwicklung von Gesellschaft, Mensch und Umwelt, Erziehung, solidarische Ökonomie, Entwicklungshilfe). Zudem fördert er die Rahmenbedingungen für die durchdachte Analyse der ethischen Herausforderungen, die sich im Bereich der Entwicklung stellen.

Dem Master liegen drei pädagogische Zielsetzungen zugrunde:

  1. Die methodische Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Ethik und Verantwortung, um zu einer kritischen Haltung im Umgang mit Problemen der Entwicklung anzuleiten;
  2. Die Erörterung der Bedingungen, unter denen Entwicklung in Achtung der menschlichen Person erfolgt;
  3. Das Erfassen der Bedeutung von Entwicklung für die gesellschaftliche Organisation, die Lebensweise und die Formen der Solidarität, indem Fragen der Ethik und Verantwortung berücksichtigt werden.

So fügt er sich in den ethischen Ansatz von Paul Ricœur ein: «Mit und für die anderen in gerechten Institutionen gut zu leben».

Freiburger Profil
Dieses spezialisierte Masterprogramm umfasst einen Forschungsaufenthalt im Ausland (Brasilien, Kanada, Paraguay, Argentinien, Mexiko, Rumänien, Bulgarien, Tunesien, Senegal, Kongo, Ruanda usw.), durch den die theoretischen Analysen (Ethik, Verantwortung und Entwicklung) mit konkreten Entwicklungsrealitäten konfrontiert werden können. Der Forschungsaufenthalt wird von international anerkannten Fachkräften in Ethik, Verantwortung und Entwicklung sowie Akteuren/Experten im Bereich Entwicklung und Zusammenarbeit unterstützt.
Abschliessend findet eine «Ethikwoche» statt, in der die Arbeiten der Studierenden aufgegriffen werden. Sie umfasst Ausstellungen, Diskussionen, Diskussionsworkshops, Konferenzen usw. und richtet sich auch an die Akteure in der Entwicklung und Zusammenarbeit und der Stadt.

Die Schwerpunkte des Programms sind:

  • Die praktische Verankerung der Ethik durch die Beiträge von Akteuren aus nationalen oder internationalen Organisationen, die mit der Anwendung ethischer Fragen im Bereich Entwicklung konfrontiert werden;
  • Die Beobachtung konkreter Entwicklungsvorgänge während eines Semesters im Ausland;
  • Die Betreuung vor Ort durch eine Partneruniversität, mit der ein Abkommen abgeschlossen wird;
  • Die Verfolgung eines theoretischen Ansatzes unter Einbindung von Herausforderungen in der Ethik und Entwicklung;
  • Die Kenntnis der verschiedenen Ebenen der Projektverwaltung von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Auswertung.

Ausbildungsziele und Berufsperspektiven
Der spezialisierte Master geht auf die Frage ein, wie man sich zu verhalten hat. Er bietet eine Ausbildung, die sich mit der kritischen Auseinandersetzung mit der ethischen Frage in ihrem ganzen Umfang und in ihrer Komplexität befasst.

So fördert das Programm die analytischen und proaktiven Kapazitäten der Studierenden, die nicht nur im allgemeinen Studienrahmen, sondern auch angemessen auf die komplexe soziale Realität und die ethischen Herausforderungen und Verantwortungen in der Entwicklung der zeitgenössischen Gesellschaften reagieren können (Entwicklung von Gesellschaft, Mensch und Umwelt, Erziehung, Gesundheit, Technik usw.). Fachkräfte in diesem Gebiet sind leider immer noch Mangelware, obwohl im heutigen Kontext die ethischen, sozialen und humanistischen Aspekte der Entwicklung regelmässig durch in der Entwicklung oder Entwicklungshilfe tätige Organisationen, Stiftungen und Vereine einerseits und die Öffentlichkeit andererseits hinterfragt werden.

Der Master öffnet die Türen für Stellen im Bereich Forschung, Beratung, Programmorganisation, öffentliche Verwaltung sowie in Gesellschaften und Non-Profit-Organisationen, die im Bereich des Sozialen und Humanitären sowie für Beratungsorgane, Nichtregierungsorganisationen oder nationale und internationale Verwaltungen tätig sind. Da die ethischen und entwicklungstheoretischen Herausforderungen immer komplexer werden, ist der Master auch für Studierende von Interesse, die Führungsstellen im sozialen Bereich oder generell im öffentlichen und im privaten Sektor anstreben, wo sie oft Entscheidungen zu treffen haben, die über ihr Spezialgebiet hinausgehen.

Studienaufbau

Studienstruktur

90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte in einem Spezialisierungsprogramm, 4 Semester

Studienplan

http://studies.unifr.ch/go/421D- (Französisch)

Bemerkung

Die Platzanzahl ist auf 25 Plätze beschränkt.

Zulassung

Masterstudiengänge bauen auf den im Bachelorstudium erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf.

Ohne zusätzliche Anforderungen zum Master zugelassen werden kann, wer über einen schweizerischen universitären Bachelorabschluss in der gleichen Studienrichtung (d.h. einen Bachelorabschluss mit mindestens 60 ECTS-Kreditpunkten in der Studienrichtung des angestrebten Masters) verfügt. Gleiches gilt für von der Universität Freiburg anerkannte und als gleichwertig eingestufte ausländische universitäre Bachelorabschlüsse.

Mit Bedingungen (vor dem Masterstudium zu erfüllen) oder Auflagen (während dem Masterstudium zu erfüllen) kann zum Master zugelassen werden, wer über einen schweizerischen oder einen von der Universität Freiburg anerkannten und als gleichwertig eingestuften ausländischen universitären Bachelorabschluss in einer anderen Studienrichtung verfügt. Gemäss geltenden Abkommen, kann mit Bedingungen oder Auflagen auch zugelassen werden, wer über einen Bachelorabschluss einer schweizerischen Fachhochschule verfügt.

Die jeweiligen Zulassungsbedingungen der einzelnen Masterprogramme bleiben vorbehalten.
Ohne zusätzliche Anforderungen zu diesem Master zugelassen werden kann, wer über einen schweizerischen universitären Bachelorabschluss in Sozialarbeit und Sozialpolitik, Soziologie, Sozialanthropologie, Sozialwissenschaften, Philosophie, Zeitgeschichte, Humangeographie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen, Erziehungswissenschaften und/oder Heilpädagogik verfügt.