Erziehungswissenschaften

Freiburger Profil

Entsprechend der thematischen Ausrichtung des Departements können Dissertationen zu einem breiten Spektrum erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Fragestellungen verfasst werden. Im Rahmen der ausgewiesenen Betreuungsschwerpunkte (vgl. Professorinnen und Professoren) besteht die Möglichkeit, eigene Forschungsanliegen einzubringen und weiterzuentwickeln. Das Doktoratsstudium bietet ausdrücklich den Raum, individuelle Forschungsideen in Absprache mit den Betreuungspersonen konzeptionell und methodisch zu realisieren. Die thematische Offenheit des Programms schafft Raum für eigenständige, theoretisch fundierte und empirisch innovative Beiträge, die die nationale und internationale erziehungswissenschaftliche Forschung bereichern.

Das Departement für Erziehungswissenschaften bietet den Doktorierenden die Möglichkeit, am gemeinsamen Doktoratsprogramm Deutschschweizer Erziehungswissenschaft Basel-Bern-Freiburg-Zürich teilzunehmen, das von den zwei Instituten für Erziehungswissenschaft der Universitäten Bern und Zürich und der Fakultät für Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Freiburg angeboten wird. Im Rahmen dieses Programms finden jährlich 2-tägige Kolloquien statt, die abwechselnd in Zürich, Basel, Bern und Freiburg stattfinden. Die Veranstaltungen werden jeweils unter Mitwirkung von Doktorierenden und Betreuungspersonen vorbereitet und durchgeführt. Die universitätsübergreifende Kooperation ermöglicht einen Austausch zwischen Doktorandinnen/Doktoranden und Betreuenden über die Grenzen der eigenen Forschungsgebiete hinweg, wie auch vertiefte Diskussionen mit Experten und Expertinnen über spezifische methodische Ansätze oder fachliche Teilgebiete, die am eigenen Institut möglicherweise nicht vorhanden sind.
Es gibt zudem die Möglichkeit, an die Etudes doctorales en sciences de l'éducation (EDSE) (CUSO) sowie am transdisziplinären Doktoratsprogramm Migration and Postcoloniality Meet Switzerland (Kooperation zwischen den Universitäten Fribourg, Bern, Basel, Luzern, Neuchâtel und ETH Zürich) teilzunehmen. Im Rahmen dieses Programms finden regelmässig Doktorierendenworkshop statt, in dem zentrale thematische Schwerpunkte sowie die disziplinäre Breite in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Doktorierenden erhalten die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit namhaften Experten und Expertinnen zu diskutieren.

Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

  • Prof. Jean-Louis Berger

Spezialisierungsbereiche:
– Selbstreguliertes Lernen
– Lernmotivation und Motivation zu unterrichten
– Metakognition
– Berufsbildung
– Evaluation

Dissertationen werden in französischer und englischer Sprache betreut.

  • Prof. Pierre-François Coen

Spezialisierungsbereiche:
– Evaluation, Selbstevaluation
– Berufsbildung der Lehrkräfte
– Bildungstechnologien
– Musikalische Bildung/Ausbildung

Dissertationen werden in französischer Sprache betreut.

  • Prof. Philippe Genoud

Spezialisierungsbereiche:
– Funktionsweise der schulischen Beziehungen
– Emotionale Aspekte des Lernens und Unterrichtens
– Die Atmosphäre in der Schulklasse
– Entwicklung von Messwerkzeugen

Dissertationen werden in französischer Sprache betreut.

  • Prof. Sabine Krause

Spezialisierungsbereiche:
– Kulturelle und politische Bedingungen von Bildung und Erziehung
– Grenzen (in) der Bildungswissenschaft: Landes- und Sprachgrenzen sowie disziplinäre und epistemische Grenzen
– Medien, insb. Fotografie und Visualisierungen, in der Erziehungswissenschaft
– Kulturwissenschaftliche Erziehungswissenschaft

Dissertationen werden in deutscher und englischer Sprache betreut.

  • Prof. Claudia Leopold

Spezialisierungsbereiche:
– Pädagogische Psychologie
– Selbstreguliertes Lernen
– Multimediales Lernen
– Lernen mit Visualisierungen

Dissertationen werden in deutscher und englischer Sprache betreut.

  • Prof. Cathryn Magno

Spezialisierungsbereiche:
– Vergleichende und internationale Erziehung
– Erziehung und Governance
– Migration, Menschenrechte und Gender in der Erziehung

Dissertationen werden in englischer Sprache betreut.

  • Prof. Veronika Magyar-Haas

Spezialisierungsbereiche:
– Qualitativ-empirische Bildungs- und Ungleichheitsforschung
– Sozialwissenschaftliche Körper- und Emotionsforschung
– Well-Being, Partizipation, Agency und Vulnerabilität in Kindheit und Jugend
– Mehrsprachigkeitsforschung in der frühen Kindheit

Dissertationen werden in deutscher und englischer Sprache betreut.

  • Prof. Tania Ogay

Spezialisierungsbereiche:
– Die Beziehung zwischen Familien und Schulen
– Berufspraktiken im interkulturellen Kontext
– Interkulturelles Training für Fachkräfte

Dissertationen werden in französischer, englischer, deutscher und italienischer Sprache betreut.

Studienaufbau

Studienstruktur

Es können keine ECTS-Kreditpunkte erworben werden.

Doktoratsschule

Zulassung

Die Zulassung zum Doktorat setzt einen universitären Bachelor- und Masterabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss einer von der Universität Freiburg anerkannten Universität voraus.

Vor der Anmeldung muss eine Professorin oder ein Professor kontaktiert werden, die oder der bereit ist, die Dissertation zu betreuen.

Es besteht kein Anspruch darauf, zum Doktorat zugelassen zu werden.

Die jeweiligen Zulassungsbedingungen der einzelnen Doktorats-Studienprogramme bleiben vorbehalten.

Eckpunkte

Verliehener Titel

Philosophiae Doctor in Scientia Paedagogica / Doctor of Philosophy in Education (PhD)

Studienbeginn

Ein Zulassungsgesuch kann jederzeit eingereicht werden.

Anmeldeverfahren

Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Kontakt

Fakultät für Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Departement für Erziehungswissenschaften
Prof. Cathryn Magno
cathryn.magno@unifr.ch
https://studies.unifr.ch/go/de-educationsciences